System

Make.com

Make.com (ehemals Integromat)

Make.com ist eine Cloud-basierte iPaaS-Plattform, mit der Workflows zwischen verschiedenen Anwendungen ohne Programmierung gebaut werden. Die Plattform arbeitet visuell mit Szenarien aus verknüpften Modulen und ist im deutschen Mittelstand eine der pragmatischsten Optionen für die Verbindungs-Schicht zwischen Cloud-Tools.

Schaffsch-Position

Make ist der Kleber, der all deine Systeme zusammenbringt. Es ist günstig in der laufenden Nutzung, leicht erlernbar, und das visuelle Szenarien-Modell zwingt zu sauberem Prozess-Denken. Wer einen kleinen Tool-Stack hat und keine Self-Hosting-Pflicht, sollte hier starten.

Fabian Wolff

Wir starten in Mandaten fast immer mit Make.com, weil die Time-to-Value drastisch besser ist als bei klassischen Integrations-Projekten. Sobald die Datenmengen oder die Compliance-Anforderungen wachsen, prüfen wir den Wechsel auf n8n self-hosted.

Kommentar von Fabian Wolff

Kontext

Make.com hieß bis 2022 Integromat und gehört zu den bekanntesten Workflow-Automatisierungs-Anbietern in Europa. Im Vergleich zu Zapier ist Make.com bei vielen Operationen pro Monat deutlich günstiger und visuell ausgereifter. Im deutschen Mittelstand ist Make.com seit etwa 2020 verbreitet und löst zunehmend ältere Integrations-Setups ab.

Beispiel

Ein Mittelständler verbindet HubSpot (CRM), Asana (Projekte) und DATEV (Buchhaltung) über drei Make.com-Szenarien. Sobald in HubSpot ein Deal auf „Won“ geht, legt Make automatisch ein Projekt in Asana an und erstellt einen Kunden-Stammdatensatz in DATEV. Laufende Kosten: Rund 30 bis 80 Euro im Monat, Einrichtung in zwei bis drei Tagen.

Häufige Fragen

Was kostet Make.com im Mittelstand?

Free-Tier für 1.000 Operationen pro Monat, Core ab 9 US-Dollar (10.000 Operationen), Pro ab 16 US-Dollar, Teams ab 29 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Für typische Mittelstands-Setups mit 5 bis 15 Szenarien landen die Kosten realistisch bei 30 bis 80 Euro pro Monat.

Make.com oder Zapier?

Make.com ist günstiger bei vielen Operationen und visueller im Editor. Zapier hat mehr fertige Integrationen für Standard-SaaS und ist etablierter im englischsprachigen Markt. Für deutsche Mittelständler ist Make.com in den meisten Fällen die wirtschaftlichere Wahl.

Wo stößt Make.com an Grenzen?

Bei sehr großen Datenmengen, bei Echtzeit-Anforderungen unter einer Sekunde Reaktionszeit, oder wenn Datenschutz-Vorgaben Cloud explizit ausschließen. In diesen Fällen ist n8n self-hosted die bessere Wahl.

Bereit?

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