Themenreihe

Unter Wert geführt. Wie Mittelstand mehr aus sich macht.

Für GF, Nachfolger und Beiräte

  • Zahlen statt Bauchentscheidungen im Tagesgeschäft
  • Prozesse, die nicht von einem Kopf abhängen
  • Wert, der auch bei Nachfolge oder Exit sichtbar ist

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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet eigentlich, dass ein Unternehmen "unter Wert" geführt wird?

Ein Unternehmen läuft unter Wert, wenn die Substanz mehr leisten könnte als das System darum herum erlaubt. Konkret: Gute Mitarbeiter, gutes Produkt, treuer Kundenstamm, aber Entscheidungen werden zu langsam getroffen, Daten kommen zu spät, Wachstum erzeugt Aufwand statt Ertrag. Es ist kein Mangel an Substanz, es ist ein Mangel an System um die Substanz herum.

Wie erkenne ich, ob mein Unternehmen unter Wert läuft?

Drei zuverlässige Symptome: Erstens, du wächst, aber dein Anteil an operativen Themen wächst genauso mit. Zweitens, du triffst wichtige Entscheidungen ohne belastbare Zahlen. Drittens, der Ausfall einzelner Personen würde dein Unternehmen ernsthaft erschüttern. Wenn zwei oder drei davon zutreffen, läuft dein Unternehmen unter Wert.

Was unterscheidet "unter Wert geführt" von schlechtem Management?

Schlechtes Management produziert schlechte Ergebnisse. Unter Wert geführte Unternehmen produzieren oft gute Ergebnisse, sie könnten nur deutlich bessere produzieren. Es ist kein Vorwurf an den Unternehmer, sondern eine strukturelle Beobachtung. Die meisten Macher haben ihren Betrieb groß gemacht, indem sie selber alles im Griff hatten. Das ist bis zu einer Größe der richtige Hebel und ab einer Größe der einschränkende Faktor.

Was sind die häufigsten Hebel, um Unternehmen wieder auf Wert zu bringen?

Drei wiederkehrende Hebel: Erstens, Daten verfügbar machen, sodass Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch fallen. Zweitens, Wissen aus Köpfen in Systeme bringen, sodass Personen austauschbar sind ohne Substanzverlust. Drittens, Prozesse so dokumentieren, dass neue Mitarbeiter sie übernehmen können, ohne dass jemand alles erklärt. Welcher Hebel zuerst zieht, hängt vom Reifegrad ab. Die Selbsteinschätzung dieser Themenreihe sortiert das.

Bin ich zu klein oder zu groß für diese Themenreihe?

Die Reihe richtet sich an Unternehmen mit etwa 10 bis 250 Beschäftigten. Für Solo-Selbständige ist sie zu groß gedacht. Für Konzerne ist sie zu operativ. Im Mittelstand ist sie genau richtig, egal ob produzierend, Dienstleistung oder Handwerk.

Wie lange dauert es, ein Unternehmen wieder auf Wert zu bringen?

Erste sichtbare Veränderungen entstehen in 90 bis 120 Tagen, wenn ein Hebel gezielt angepackt wird. Strukturelle Veränderungen, also so weit, dass das Unternehmen ohne den Inhaber operativ trägt, dauern in der Regel 18 bis 36 Monate. Wer einen verkaufsfähigen oder übergabefähigen Betrieb baut, sollte mit zwei bis drei Jahren rechnen.

Was hat das mit Digitalisierung zu tun? Ich will doch keine Software kaufen.

Digitalisierung ist Mittel, nicht Zweck. Niemand kauft Software, weil Software gut ist. Software ist gut, wenn sie aus einem Unternehmen ein System macht, das mehr leistet. Diese Themenreihe ist deshalb nicht Tool-First, sondern Diagnose-First: Wo ist der Engpass, welcher Hebel löst ihn, was braucht es dafür. Und erst dann, ob ein bestimmtes Werkzeug Sinn ergibt.

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