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Digitalisierungsberatung für die Chemieindustrie

REACH, Gefahrstoffe, eANV: Die regulatorische Last in der Chemie ist hoch. Wir strukturieren die Datenbasis und automatisieren, was Compliance kostet.

Digitalisierungsberatung für die Chemieindustrie

Wo es typischerweise hakt

Die Chemieindustrie gehört zu den am stärksten regulierten Sektoren Deutschlands. Das ist kein neues Problem. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der sich Anforderungen addieren.

Sicherheitsdatenblätter werden manuell gepflegt und veralten unkontrolliert. Wer ein Produkt 18 Monate nicht anfasst, hat ein SDB, das nach der alten GHS-Fassung erstellt wurde. Bei einer Behördeninspektion ist das ein teures Problem.

REACH-Dokumentation ist Flickwerk. Registrierungsdaten hier, Sicherheitsbewertungen dort, Lieferantenkommunikation in E-Mails. Was vollständig ist und was fehlt, lässt sich ohne manuelle Prüfung nicht feststellen was bedeutet, dass es sich meistens niemand traut festzustellen.

Abfallnachweise für gefährliche Stoffe werden aus Begleitscheinen und Lieferdokumenten manuell zusammengestellt. eANV ist verpflichtend, aber oft nicht sauber in den Betriebsablauf integriert. Am Jahresende ist der Aufwand erheblich.

ESG-Reporting braucht Produktionsdaten, Emissionswerte, Abfallmengen, Energieverbrauch und die liegen in vier verschiedenen Systemen, die nicht miteinander reden. Wer das manuell zusammenführt, macht Fehler.

Was wir tun

Wir beginnen nicht mit Software-Empfehlungen. Wir beginnen mit dem Audit: Welche Datenprozesse erzeugen den meisten Aufwand und wo liegt die strukturelle Ursache.

Gefahrstoffdokumentation und SDB-Management automatisieren wir aus dem Betrieb heraus, mit versionierter und revisionssicherer Datenbasis. REACH-Compliance strukturieren wir so, dass Vollständigkeit sichtbar ist ohne manuelle Suche. Die eANV-Nachweisführung integrieren wir in den Produktionsprozess, damit Nachweise entstehen, wenn Abfälle anfallen, nicht wenn die Kontrolle kommt. Und ESG-Datenpipelines bauen wir so auf, dass CSRD-Berichte aus vorhandenen Betriebsdaten entstehen, nicht aus einmaligen Erhebungsaktionen.

BAFA-Förderung

Bis zu 80 % eurer Beratungskosten werden gefördert.

Das BAFA-Programm für unternehmerisches Know-how gilt branchenübergreifend für KMU. Prüft in einer Minute, ob ihr förderberechtigt seid.

Förderberechtigung prüfen

Aktuelle regulatorische Anforderungen

REACH-Verordnung

Registrierungs- und Dokumentationspflichten für Chemikalien. Wer unvollständige Daten hat, riskiert Vermarktungsverbote und Bußgelder ohne Vorwarnung.

GewAbfV / eANVNovelle 2026

Gefährliche Abfälle aus der Chemieproduktion unterliegen der elektronischen Nachweispflicht. Manuelle Nachweisführung ist fehleranfällig und nicht skalierbar.

CSRD / ESRS E1–E5

Produktions- und Emissionsdaten müssen für ESG-Berichte auswertbar sein. Wer keine strukturierte Datenbasis hat, wird 2026 unter Druck geraten.

Häufig gestellte Fragen

Gefahrstoffdokumentation, REACH-Compliance und Abfallnachweise entstehen als Nebenprodukt des Betriebs nicht als jährlicher Kraftakt. Weniger manuelle Arbeit, weniger Fehler, mehr Prüfsicherheit bei Behördenkontrollen.

Wir arbeiten systemagnostisch und integrieren über Schnittstellen. SAP, LIMS, DMS wir schauen zuerst, was bereits vorhanden ist und sinnvoll genutzt wird, bevor wir neue Systeme empfehlen.

Ja. Das BAFA-Förderprogramm für Unternehmensberatung übernimmt bis zu 80 % der Beratungskosten für KMU. Wir prüfen Förderfähigkeit im Erstgespräch und übernehmen den Antrag vollständig.

Wir arbeiten auf Basis eines Verschwiegenheitsvertrags und empfehlen ausschließlich On-Premise- oder EU-Datenschutz-konforme Lösungen. Produktionsgeheimnisse und Rezepturen bleiben in eurer Infrastruktur.

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